Incogni Data Broker Removal im Test: Endlich Ruhe vor Spam?
Wer kennt es nicht: Plötzlich klingelt das Handy, eine fremde Nummer, und jemand will dir Wein oder Krypto-Investments verkaufen. Oder dein Postfach quillt über vor Mails, für die du dich nie angemeldet hast. Der Grund sind oft sogenannte „Data Broker“. Sie sammeln deine Infos und verkaufen sie.
Genau hier setzt Incogni an. Das Tool verspricht, deine Daten bei diesen Händlern automatisch löschen zu lassen. Ich habe mir den Dienst angesehen, weil er gerade durch aggressive Black-Week-Angebote (bis zu 55 % Rabatt) auffällt. Ist es das Geld wert oder nur Schlangenöl?
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Funktionen & Ausstattung: Dein digitaler Radiergummi
Incogni stammt aus dem Hause Surfshark (bekannt durch VPNs) und funktioniert im Grunde wie ein automatisierter Anwalt. Du gibst Incogni einmalig die Vollmacht, in deinem Namen Löschanträge zu stellen. Das Tool greift dabei auf Gesetze wie die DSGVO (Europa) oder CCPA (USA) zurück.
Die wichtigsten Eckdaten:
- Datenbank: Incogni kennt über 180+ Daten-Broker und „People Search Sites“.
- Automatisierung: Das System schickt Anträge raus, hakt nach, wenn keine Antwort kommt, und widerspricht, wenn Broker sich weigern.
- Monitoring: Da Broker Daten oft nach ein paar Monaten wieder neu sammeln, prüft Incogni regelmäßig erneut und lässt wieder löschen.
Es ist ein klassisches „Set and Forget“-Tool. Du richtest es ein und lässt es im Hintergrund arbeiten.

Bedienung & Nutzung im Alltag: Klick und weg?
Hier spielt Incogni seine größte Stärke aus: Die Bedienoberfläche. Viele Konkurrenzprodukte wirken wie verstaubte Datenbanken. Incogni ist modern, aufgeräumt und idiotensicher.
Nach der Anmeldung gibst du deine Daten an (Name, Adresse, E-Mail – ja, das ist nötig, damit die Broker dich in ihren Datenbanken finden und löschen können). Dann unterschreibst du digital die Vollmacht.
Was mir im Test sofort positiv auffiel:
Sobald du fertig bist, legt das Tool los. Es wird sofort mit den Löschanträgen begonnen. Du siehst im Dashboard einen Ticker, wie viele Anträge gerade „Sent“ (Versendet) oder „In Progress“ (In Bearbeitung) sind.
Einblick in die Benutzeroberfläche
Neu und sehr praktisch ist die Möglichkeit, eigene Löschaufträge (Custom Removal) bzw. Datenpunkte besser zu steuern (siehe Bildergalerie oben). Incogni hat hier nachgebessert und erlaubt inzwischen eine genauere Justierung, welche Broker-Kategorien angegangen werden sollen.
Stärken & Schwächen
Man muss ehrlich sein: Incogni ist bequem, aber nicht perfekt. Hier ist meine Zusammenfassung nach der Nutzung:
Das ist top (Pro)
- Einfachheit: Kein Jura-Studium nötig, Einrichtung in 5 Minuten.
- Dashboard: Sehr schicke, verständliche Oberfläche.
- Sofort-Start: Keine Wartezeit, die Mails gehen direkt raus.
- Preis: Im Vergleich zur Konkurrenz deutlich günstiger (besonders bei den aktuellen Black Weeks Deals).
- Hartnäckigkeit: Das System hakt automatisch nach, wenn Broker nicht reagieren.
Das könnte besser sein (Contra)
- Blindflug: Das ist mein größter Kritikpunkt. Incogni meldet „Daten gelöscht“, aber man sieht oft nicht, welche konkreten Daten (z.B. Schuhgröße vs. Kreditwürdigkeit) das genau waren.
- Geduld nötig: Bis alle Broker reagieren, können Wochen vergehen (gesetzliche Fristen).
- Datenbank-Limit: Es werden „nur“ die Broker in der Incogni-Liste angeschrieben (ca. 180+). Das deckt die Marktführer ab, aber nicht jeden kleinen Nischen-Broker.
Vergleich & Alternativen
Ist Incogni der einzige Anbieter? Nein, aber für mich der Preis-Leistungs-Sieger.
- DeleteMe: Der Platzhirsch. Bietet oft noch menschliche Überprüfung und detaillierte Reports, ist aber meist doppelt so teuer wie Incogni. Lohnt sich eher für Personen des öffentlichen Lebens.
- Manuelle Löschung: Kostenlos, aber extrem zeitaufwendig. Du musst Kontaktadressen suchen, DSGVO-Texte formulieren und Ausweiskopien senden. Incogni spart dir diese Stunden.
Fazit & Kaufempfehlung
Incogni ist die ideale Lösung für alle „Normalos“, die ihre Privatsphäre zurückhaben wollen, ohne ein Vermögen auszugeben oder Stunden mit E-Mails zu verbringen.
Wenn du technisch versiert bist und einfach willst, dass Ruhe im Postfach herrscht, ist das Tool ideal. Besonders wenn du ein Angebot (wie die Black Weeks mit 55 % Rabatt) erwischst, ist der Preis für die gebotene Zeitersparnis ein No-Brainer.
Meine Empfehlung:
Kauf es, wenn du Spam reduzieren willst, Wert auf eine tolle Bedienoberfläche legst und eine günstige „Set-and-Forget“-Lösung suchst.
Lass es, wenn du genau wissen willst, welche spezifischen Datensätze (Inhalt) gelöscht wurden – das zeigt Incogni aktuell nicht im Detail an.
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(Hinweis: Nutze den Link für aktuelle Rabatte, z.B. Black Weeks)





